#87

Wandlungsräume

Projektstandort: München, perspektivisch übertragbar auf weitere Kommunen
Umsetzungszeitraum: kurz bis mittel
Projektart: Bauvorhaben, Diskursraum, Beteiligungsformat, Rechtlicher / organisatorischer Rahmen
Projekteinreicher:

Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung und Mobilitätsreferat

IBA-M-Projektkandidat-RGB-ac7073

Beschreibung

Viele Alltagsorte der Mobilität verfügen über ungenutztes Potenzial, sie einladender, angenehmer und sicherer zu gestalten – von schmalen Grünstreifen über ungenutzte Parkplätze bis hin zu dunklen Durchgängen. Dieses ungenutzte Potenzial soll mit dem Projekt verwandelt werden – von Un-Orten hin zu lebendigen Wandlungsräumen der Mobilität, die Teilhabe, Begegnung und Bewegung fördern. 

Mitmachen erlaubt

Auf Basis einer Recherche von beispielhaften Transformationsprojekten im Öffentlichen Raum wird nun in die Umsetzung gestartet, um „Räume der Mobilität wachzuküssen“. Es sollen Un-Orte in den Quartieren identifiziert, umgestaltet und langfristig nutzbar gemacht werden. Die Wandlungsräume sollen die Lebensqualität im Quartier dauerhaft steigern. Von Bänken auf dem Weg zum Supermarkt über Nachbarschaftsgärten auf Grünstreifen bis hin zu kleineren Platzumgestaltungen oder der Umnutzung von Unterführungen soll alles möglich sein.

Kooperationen mit Hochschulen, lokalen Initiativen, Vereinen und Verbänden und den Bezirksausschüssen sind geplant, um weitere Impulse in die konkreten Projekte vor Ort zu bringen.

Für München und die Region

Die Projektidee soll perspektivisch auch auf Räume außerhalb der Grenzen der Landeshaupt übertragen werden. So können über den gesamten IBA-Zeitraum Wandlungsräume nicht nur in den Stadtvierteln Münchens, sondern auch an vielen Orten in der Metropolregion München entstehen.

Organigramm