In vielen ländlichen und suburbanen Regionen ist man ohne Auto kaum mobil. StadtLandMobil setzt hier an: Die Plattform bietet einfachen Zugang zu privatem Carsharing und flexiblen On-Demand-Shuttles – ideale Ergänzungen, wo Bus und Bahn nur eingeschränkt fahren. So verbindet das Projekt urbane Mobilitätsmodelle mit nachbarschaftsnahen Sharing-Konzepten und zeigt, wie moderne Mobilität auf dem Land ökologisch, sozial und digital funktionieren kann.
Gemeinsam mobil
Im Zentrum steht die Idee der Hausflotte: Nachbarschaften und Hausgemeinschaften teilen ihre privaten Fahrzeuge. So entsteht eine gemeinsame Flotte, die alle nutzen können – vom Alltagsautos bis zum Familienwagen oder Transporter. Damit das Teilen einfach funktioniert, stellt StadtLandMobil alles bereit: eine digitale Buchungs-App, passende Versicherungen, Tank- bzw. Ladekarten sowie Serviceangebote wie Wartung und Reinigung. Informations- und Beteiligungskampagnen unterstützen die Nachbarschaften außerdem, sich zu vernetzen und das Angebot gemeinsam zu organisieren. So entsteht nicht nur ein neues Mobilitätsangebot, sondern auch mehr Vertrauen, Austausch und gelebte Gemeinschaft vor Ort.
Digital und auf Abruf
Zusätzlich sollen Shuttle-Systeme unflexible ÖPNV-Fahrpläne ergänzen oder ersetzen. Durch das Bündeln mehrerer Fahrtwünsche bleiben die Shuttles zuverlässig verfügbar und gleichzeitig kostengünstig. Auf Basis der Mobilitätsplattform von Quartiershub und e+k move bündelt StadtLandMobil sowohl die Angebote des privaten Carsharings als auch des On-Demand-Angebots in einer einzigen, intuitiven App. Durch einen standardisierten Plug-and-Play-Ansatz lässt sich das Angebot auch leicht auf andere Gemeinden übertragen.

