Die Donnersbergerbrücke, eine der meistbefahrenen innerstädtischen Brücken Europas, soll bis in die 40er Jahre vollständig erneuert werden – bei laufendem Betrieb auf und unter der Brücke. Diese städtebauliche, verkehrliche, logistische und bautechnische Mammutaufgabe erfordert eine integrierte Planung. Das Projekt setzt hier an: Vor Baubeginn soll ein innovativer, partizipativer und integrativer Planungsansatz sicherstellen, die Modernisierung als Motor für urbane Transformation zu nutzen. Die Brücke soll nicht nur Verkehrsachse sein, sondern als Landmarke und multifunktionaler Stadtraum zu einem verbindenden Zukunftsraum für die angrenzenden Quartiere werden.
Mehr als nur eine Brücke
Die 1935 eröffnete und kontinuierlich erweiterte Brücke soll zur städtebaulichen Landmarke und einem attraktiven Mobilitätsraum werden. Die bisher autogerechte Infrastruktur wird durch multimodale Verkehrslösungen für Auto-, ÖPNV-, Rad- und Fußverkehr mit optimiertem Anschluss an S-Bahn und Regionalverkehr umgebaut werden. Auf, unter und neben der Brücke entstehen urbane Orte mit Aufenthaltsqualität, Grünflächen und Freizeitangeboten. Lärm- und Klimaschutzmaßnahmen sowie barrierefreie Zugänge runden das Konzept ab. So kann die neue Brücke zu einer Ikone des modernen Ingenieurwesens und zukunftsweisenden Städtebaus werden.
Internationale Strahlkraft durch Kooperation
Das Projekt setzt auf einen innovativen und partizipativen Planungsansatz beim Ersatzneubau: Gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Fachleuten und Stakeholdern werden Lösungen für städtebauliche Verbesserungen, architektonische Qualität sowie Lärm- und Klimaschutz erarbeitet. Zusammen werden neue Ideen entwickelt, ungenutzte Flächen temporär aktiviert und alternative Nutzungskonzepte getestet.

