
Ingrid Simet studierte in München und Berlin Rechtswissenschaften. Nach dem 2. Staatsexamen begann sie ihre Tätigkeit als Verwaltungsjuristin beim Freistaat Bayern. Ihre beruflichen Stationen führten Ingrid Simet durch verschiedene Verwaltungsebenen, wie Innenministerium, Oberste Baubehörde, Regierung von Oberbayern und Landratsamt München. Dabei befasste sie sich mit unterschiedlichen Rechtsgebieten; neben Sozial- und Jugendhilferecht, Kommunalrecht, Umweltrecht sowie Beamtenrecht war Baurecht, Städtebau sowie Wohnraum- und Städtebauförderung ihr langjähriger Schwerpunkt. Ingrid Simet war bis Dezember 2024 als Ministerialdirektorin Stellvertreterin des Amtschefs im Bayerischen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
Interview
Wie würden Sie Ihre Vision für die „Räume der Mobilität“ in der Metropolregion München im Jahr 2034 in drei Schlagworten beschreiben?
Vernetzt, effizient und nutzerzentriert.
Welche Herausforderung sehen Sie für die Metropolregion München in Bezug auf Mobilität?
Die größte Herausforderung liegt in der Schaffung eines integrierten Mobilitätssystems, das Nachhaltigkeit mit Effizienz verbindet. Wir müssen dem wachsenden Verkehrsaufkommen gerecht werden und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck minimieren, die Zugänglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen und die Zuverlässigkeit sicherstellen.
Was motiviert Sie, sich in der IBA zu engagieren?
Sowohl aus privaten wie auch beruflichen Erfahrungen bin ich davon überzeugt, dass innovative, verlässliche Mobilitätslösungen insbesondere für den Großraum München erforderlich sind, um den weiteren Zuzug in diese Region zu bewältigen und damit auch ein klimagerechtes Angebot zu schaffen.
Welche einzigartige Perspektive oder Expertise bringen Sie in die IBA ein?
Ich kann meine langjährige Erfahrung im Innen- und Bauministerium sowohl in der Stadtentwicklung, dem Bauwesen und auch Infrastruktur in die Diskussion um zukunftsweisende Mobilitätsprojekte einbringen.
IBA ist für mich…
…eine einzigartige Gelegenheit, v.a. die notwendige Diskussion über zukunftsfeste Mobilitätskonzepte in Stadt und Region zu intensivieren, und zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu erproben. Sie kann ein Katalysator sein für Veränderung und Innovation.