Das weltweit einzigartige Augsburger Wassermanagement-System ist UNESCO-Welterbe und steht seit dem 13. Jahrhundert bis heute für technologische Innovation und Nachhaltigkeit. Mit dem Projekt sollen die 22 dezentralen Welterbe-Objekte durch ein nachhaltiges, intermodales Mobilitätsnetz besser erreichbar, sichtbarer und erlebbarer gemacht werden. Davon sollen auch weitere Grün- und Wasserachsen profitieren. Darüber hinaus soll die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der Wasserläufe verbessert werden.
Kulturelles Erbe in die Zukunft tragen
Im Zentrum steht die Weiterentwicklung der Wasserkultur mit den Flüssen Lech und Wertach sowie der vielen Stadtbäche. Neue Wege und Informationsstationen sollen die Aufenthaltsorte sowie Wasser- und Stadträume miteinander verknüpfen und die UNESCO-Stätten näherbringen. Der digitale und der analoge Stadtraum werden sowohl für Gäste der Stadt als auch für Bürgerinnen und Bürger verbunden. Ein Mobilitätskonzept soll die 22 Welterbe-Standorte intermodal besser vernetzen und Alltags- und Tourismusmobilität mit Nahmobilitätsangeboten kombinieren. Eine digitale Plattform soll Hintergrundinformationen, Routenempfehlungen und interaktive Formate bieten.
Verbindung in die Region
Zur weiteren Vernetzung wird geprüft wie beispielsweise mögliche Lechübergänge für Fuß- und Radverkehr zwischen den Augsburger Stadtteilen sowie auch von Augsburg mit dem Umland umgesetzt werden können. Diese könnten Teil einer größeren Entdeckungsroute entlang der Wasserlandschaft werden – ein Symbol für Verschmelzung bislang getrennter Grünräume, Nachhaltigkeit und regionaler Zusammenarbeit. Naturschutz, ökologische Aspekte, architektonische Qualität und Ingenieurskunst stehen dabei im Fokus.

