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Nachbarschaftsregion

Projektstandort: Kern der Nachbarschaftsregion bilden die 24 Mitgliedsgemeinden des Nachbarschaftsbeirates Flughafen München, die beiden Landkreise Erding & Freising und der Flughafen. Als wichtiger Wohn- & Arbeitsstandort innerhalb der Metropolregion München sind jedoch alle Gemeinden der beiden Landkreise eingeladen, sich zu beteiligen.
Umsetzungszeitraum: lang
Projektart: Diskursraum, Beteiligungsformat, Projektraum
Projekteinreicher:

Nachbarschaftsbeirat Flughafen München / Projektgruppe „Ideenwerkstatt IBA“

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Beschreibung

Rund um den Flughafen München ist man schnell auf dem Weg in die Welt, aber direkt vor der Tür besteht Handlungsbedarf bei nachhaltiger Mobilität und Daseinsvorsorge. Mit der „Nachbarschaftsregion” wird deshalb eine regionale Mobilitäts- und Raumstrategie entwickelt, um das Angebot in der Region deutlich zu verbessern und neue Formen der regionalen Zusammenarbeit zu erproben.

Mobilität schafft Nachbarschaft 

Fehlende Mobilitätsangebote erschweren das Zusammenfinden der Menschen. Die „Nachbarschaftsregion“ sucht hierfür Lösungen, damit mehr Möglichkeiten bestehen, sich besser in der Region zu bewegen. So wachsen Vernetzung und regionale Bindungen – Mobilität wird zum Schlüssel für Zusammenhalt und soziale Begegnung, in der direkten Nachbarschaft und der gesamten Region. Die Nachbarschaftsregion versteht sich als Raum für kooperative Gestaltung. Lokale Bedürfnisse in den Bereichen Mobilität, Versorgung, Bildung und Soziales bilden den Ausgangspunkt für passgenaue, gemeinschaftlich entwickelte Lösungen.

Häuser der Nachbarschaft

Ein erster Projektbaustein sollen die „Häuser der Nachbarschaft“ sein. Diese schaffen Orte zum Ankommen, Verweilen und Begegnen – Treffpunkte für alle, die Nachbarschaft aktiv erleben möchten. Vereine, Initiativen, Künstlerinnen und Künstler und Freiwillige gestalten Veranstaltungen, Workshops und Treffen. Die Häuser entstehen in aufgegebenen Dorfgaststätten, in bestehenden Gemeindehäusern oder umgenutzten Kirchen und bilden ein regionales Netzwerk. So werden Räume über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg besser genutzt, geteilt und erhalten. Eine digitale Plattform und passende Mobilitätsangebote verbinden die Häuser der Nachbarschaft.

Organigramm

Stimmen aus dem Projekt

Lieblingsaspekt
„Ich finde es spannend, das sehr unterschiedliche Akteure in beiden Landkreisen aus Politik, Wirtschaft, Flughafen, Bürgerinitiativen und Aktionsgruppen zusammenarbeiten und in den „Häusern der Nachbarschaft“ gemeinsam Wege zu einer resourcenschonenden Mobilität erproben können. ~ Christa Stewens, Vorsitzende des Nachbarschaftsbeirates Flughafen München“

Erwartung an IBA-M
„Wir wünschen uns neue Ideen, fachlichen Austausch und Unterstützung dabei, unser Projekt weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen. Die IBA bietet die Chance, voneinander zu lernen und gemeinsam innovative Lösungen für die Region voranzubringen. ~ Antonia Seubert, Kreisbaumeisterin Freising“

Mehrwert vor Ort
„Unser Projekt aktiviert und vernetzt Menschen, stärkt den sozialen Zusammenhalt, die Gemeinschaft und damit die Lebensqualität im Quartier. ~ Anne Ackermann, Quartiersmanagerin Klettham“

Konkrete Veränderung
„Wir laden die Menschen im Quartier ein, sich bei uns zu treffen, um gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen oder sich für soziale, ökologische oder gesundheitsfördernde Projekte zu engagieren. Beteiligung, Mitgestaltung und
Engagement stärkt das Quartier von innen heraus und macht es resilienter und lebenswerter. ~ Anne Ackermann, Quartiersmanagerin Klettham“

Mobilität 2034
„Seemless travel, ein Ticket und eine App für alle Mobilitätsangebote (ÖPNV), beim MIV mehr gemeinsam Nutzen als alleine Besitzen. ~ Jochen Flinner, Leitung Regionalbüro Flughafen München“