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Innovative Luftmobilität – vom MobilitätsTRAUM zum MobilitätsRAUM

Projektstandort: Luftraum zwischen Ingolstadt und dem Flughafen München
Umsetzungszeitraum: mittel bis langfristig
Projektart: Bauvorhaben, Diskursraum, Rechtlicher / organisatorischer Rahmen, Service- / Mobilitätsangebot
Projekteinreicher:

Stadt Ingolstadt: Referat VIII – Wirtschaft

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Beschreibung

Für viele Menschen stehen sie sinnbildlich für die unerreichbare Vision. Doch elektrische Flugtaxis können bald ein wichtiger Baustein der Mobilität sein. Schnell, flexibel und umweltfreundlich transportieren die elektrischen Senkrechtstarter über kurze und mittlere Distanzen Menschen und Güter unabhängig von Straßen oder Schienen. Der Einsatz von eVTOLs (electric vertical take-off and landing) soll in der Metropolregion erprobt und verstetigt werden. Das Projekt „Innovative Luftmobilität“ will ein Testfeld entwickeln, das den unteren Luftraum zwischen Ingolstadt und dem Flughafen München als Flugkorridor für verschiedene Anwendungsszenarien und mit dem Ziel des Passagiertransports erschließt. 

Ein Reallabor in der Luft  

Zunächst werden technische, regulatorische und organisatorische Lösungen zusammengetragen bzw. erarbeitet, um die Nutzung von eVTOLs in Deutschland zu ermöglichen. Dazu gehört, neben der Gestaltung eines experimentellen, rechtlichen Rahmens, auch der Ausbau von Start- und Landeinfrastruktur und der Austausch mit (internationalen) eVTOL-Herstellern und Betreibern.

Strahlkraft und Innovation  

Das Projekt versteht sich als Innovations-Ökosystem: Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung arbeiten gemeinsam an Lösungen für eine multimodale, flexible und umweltfreundliche Mobilität, die neue (T)Räume erschließt, die Erreichbarkeit in der Region verbessert und den Zugang zu einem neuen Wirtschaftszweig ermöglicht. Damit stärkt das Vorhaben die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion München.

Organigramm

Stimmen aus dem Projekt

Lieblingsaspekt
„Am Urban Air Mobility (UAM) -Projekt begeistert uns besonders der hohe Innovationsgrad und die enge Verzahnung verschiedener Disziplinen wie Luftfahrt, Elektromobilität, Software und Infrastruktur. Dadurch entstehen ganzheitliche Lösungen, die urbane Mobilität langfristig effizienter, nachhaltiger und flexibler machen. Gleichzeitig wird nicht nur ein neues Verkehrsmittel entwickelt, sondern ein vernetztes Mobilitätsökosystem für Städte und Regionen geschaffen. Auch die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit bereichert das Projekt und eröffnet neue Perspektiven.“

Erwartung an IBA-M
„Unser Projekt wird oft noch als Zukunftsvision wahrgenommen, obwohl bereits konkrete Anwendungen entstehen. Um diese weiterzuentwickeln, braucht es geeignete Testfelder, klare Rahmenbedingungen und ein Umdenken in Politik, Gesellschaft und Kommunen. Von der Zusammenarbeit mit der IBA-M erhoffen wir uns mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz und einen intensiven Austausch, um Luftmobilität greifbar zu machen und langfristig in städtische Strukturen zu integrieren.“

Mehrwert vor Ort
„Der größte Mehrwert von UAM liegt in der Verbindung von Zeitersparnis, Nachhaltigkeit und besserer Erreichbarkeit. Elektrische Luftmobilität kann den Verkehr entlasten, Regionen effizienter vernetzen und neue, umweltfreundliche Lösungen ermöglichen. Gleichzeitig entstehen wichtige Anwendungsfelder, etwa im Medizintransport oder Katastrophenschutz. Langfristig trägt UAM dazu bei, Mobilität inklusiver zu gestalten und die Lebensqualität in Städten und Regionen spürbar zu verbessern.“

Konkrete Veränderung
„UAM verbessert die Erreichbarkeit von Menschen, Unternehmen und Dienstleistungen durch schnelle, nachhaltige Verbindungen. Gleichzeitig entstehen innovative Technologien, neue Arbeitsplätze und zukunftsfähige Mobilitätslösungen. Die Standorte bieten ideale Voraussetzungen für Projekte wie autonomes Fahren, intelligente Vernetzung sowie nachhaltige Energie- und Mobilitätskonzepte. Durch den Einsatz von Elektromobilität und regionalen erneuerbaren Energien leistet UAM einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität.“

Mobilität 2034
„Im Jahr 2034 wird Mobilität deutlich stärker vernetzt, digitalisiert und nachhaltiger sein als heute. Menschen werden verschiedene Verkehrsmittel nahtlos miteinander kombinieren können – beispielsweise autonome Shuttle-Fahrzeuge, öffentliche Verkehrsmittel, Sharing-Angebote und in bestimmten Regionen auch Urban Air Mobility. UAM wird den klassischen Straßenverkehr nicht ersetzen, aber in bestimmten Regionen oder in bestimmten Anwendungsfällen sinnvoll ergänzen.“