In vielen ländlichen Regionen fehlen attraktive öffentliche Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Mobilitätsorte wie Bushaltestellen oder kleine Bahnhöfe sind zwar vorhanden, wirken aber meist rein funktional. „A dritts Platzl“ möchte das ändern und diese sogenannten Mikro-Orte der Mobilität in lebendige Treffpunkte verwandeln, die soziale Begegnungen fördern, lokale Identität stärken und nachhaltige Mobilität ermöglichen.
Gemeinsam gestalten
Zentral ist der gemeinsame Entstehungsprozess: Ausgehend von den konkreten Bedürfnissen der Menschen und unter Einbezug lokaler Ressourcen und Kultur entstehen Zukunftsbilder der Mobilität. Die Beteiligten verhandeln ihre Erfahrungen und Perspektiven, definieren Funktionen und verteilen Aufgaben – so wird Aneignung möglich. Auf dieser Grundlage werden die Mobilitätsorte mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren wie dem ortsansässigen Handwerk gestaltet und schrittweise umgesetzt.
Orte, die verbinden
Zwischen Wohnen und Arbeitsplatz entstehen so multifunktionale Hubs „dritte Orte”, die Mobilität bieten, als soziale Treffpunkte wirken und den öffentlichen Raum beleben. Sie öffnen Räume für Begegnung, fördern nachhaltige Mobilität und stärken die lokale Identität – gerade an Orten, die sonst leicht übersehen werden.

