München, 22. Januar 2026. Beim Neujahrsempfang der IBA Metropolregion München (IBA-M) kamen über 100 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen.

Der Empfang bot einen offenen Rahmen für Gespräche und neue Impulse in der bayerischen Architektenkammer. Mit ihren Beiträgen führten Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Christa Stewens und Dr. Julia Kinigadner durch den Abend und setzten wichtige Akzente für das kommender Jahr. Die positive Stimmung machte spürbar, wie groß die gemeinsame Motivation ist, die Metropolregion München „miteinand“ weiterzuentwickeln.
Die IBA-Miteinand
IBA-M-Geschäftsführer Prof. Dr. Oliver Weigel eröffnete den Jahresauftakt 2026 unter dem Motto „IBA‑Miteinand“ und stellte die Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den Mittelpunkt. Mit den 16 kürzlich vorgestellten IBA-M-Projektkandidaten entstünden neue Verknüpfungen zwischen Mobilität, Raum und gesellschaftlicher Teilhabe. Ziel der kommenden Jahre sei es, diese Ansätze gemeinsam mit Kommunen, Forschung und Praxis weiterzuqualifizieren und zu tragfähigen Lösungen für die Metropolregion München zu entwickeln.

die Gäste, © IBA-M
Auch Prof. Dr. Georg Rosenfeld, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der IBA-M, betonte, dass die Stärke der IBA-M in der Vielfalt ihrer Akteurinnen und Akteure liege. Zentrale Zukunftsfragen wie die Mobilität seien nur durch das gemeinsame Engagement von Stadt und Land sowie Wirtschaft und Gesellschaft zu beantworten. Die IBA‑M eröffne hierfür einen langfristigen Entwicklungs- und Lernprozess, der neue Formen integrierter Zusammenarbeit ermögliche und Kommunen wie Unternehmen ermutige, sich aktiv einzubringen.
Potenziale der IBA-M
Christa Stewens, ehemalige Staatsministerin, betonte, dass Innovationen erst dann ihr Potenzial entfalten, wenn sie den Alltag der Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern und zu mehr Lebensqualität, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen. Die IBA-M schaffe dafür den notwendigen Rahmen, indem sie gemeinwohlorientierte Formen der interkommunalen Zusammenarbeit fördere und Mobilität, Wohnen und Nachbarschaften als gemeinsamen Lebensraum weiterdenke.

Dr. Julia Kinigadner, Wissenschaftlerin an der TU München und Mitglied des MCube-Strategieteams, gab Einblicke in die Mobilitätsinitiativen der Region und zeigte auf, wie auch kleine Projekte den regionalen Wandel mitgestalten können. Sie ordnete die Mobilitätswende als umfassenden soziotechnischen Prozess ein, der sowohl den Raum und Governancestrukturen als auch den Alltag prägt. Abschließend beschrieb sie die IBA‑M als Plattform, die Wissen bündelt, Kommunen vernetzt und Projekten zusätzlichen Schwung verleiht.
Gemeinsam nach vorne
Der Neujahrsempfang 2026 zeigte deutlich, welches Innovationspotenzial in der Metropolregion München steckt und wie groß die Bereitschaft ist, Mobilität gemeinsam neu zu denken. Die IBA‑M nimmt diesen Schwung mit in das neue Jahr. Mit der Unterstützung aller Beteiligten soll 2026 zu einem Jahr werden, in dem aus Ideen sichtbare Schritte hin zu einer zukunftsfähigen, lebenswerten und gut vernetzten Mobilität für Metropolregion entstehen.
