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Haltestellendesign für automatisierte On-Demand Shuttles

Projektstandort: Stadtgebiet München und Umgebung
Umsetzungszeitraum: kurz
Projektart: Planungsvorhaben
Projekteinreicher:

TUM – Lehrstuhl für Verkehrstechnik

IBA-M-Projektkandidat-RGB-ac7073

Beschreibung

Wie könnten Haltestellen für autonome Shuttles aussehen? Sie müssen für alle Fahrgäste leicht erkennbar sein, und auch die Shuttles müssen „erkennen“, wo sie halten sollen. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Design von Haltestellen, die speziell für autonom fahrende Shuttles ausgelegt sind. Autonomes Fahren bietet gerade in ländlichen Räumen oder Stadträndern großes Potenzial, den Nahverkehr zu ergänzen. Die Shuttles reagieren auf den tatsächlichen Bedarf: Wo herkömmliche Buslinien unwirtschaftlich sind, erweitern sie das Angebot, in Städten erleichtern sie den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV. Die Technologie erfordert allerdings spezielle Sicherheits- und Technikstandards, die herkömmliche Haltestellen oft nicht erfüllen. 

Funktion trifft Design 

Im Mittelpunkt steht die Gestaltung der Haltestellen. Neben virtuellen Haltepunkten ohne festen Ort bieten autonome Shuttles auch Ein- und Ausstieg an herkömmlichen Haltestellen. Diese Pick-up-/Drop-off-Points sollen nutzerfreundlich sein, den technologischen Anforderungen entsprechen und sich harmonisch in die Umgebung einfügen. 

Tests unter realen Bedingungen 

Neben der Entwicklung eines in der Region und darüber hinaus beispielhaften Baukastens für On-Demand-Haltestellen ist eine Testphase des Konzepts geplant. In einer Pilotphase sollen im Reallabor die Verständlichkeit der Fahrgastinformationen sowie die technische Ausstattung getestet werden. Das Fahrgastverhalten wird dabei an unterschiedlichen Haltestellenkonzepten auf dem „Mobility Innovation Campus“ der TU München erprobt und dient als Entwurf eines Prototypen, welcher im Anschluss mit kommunalen Partnern in der Praxis erprobt werden soll.

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